Prof. Karl E. Schönthaler

Prof. Karl E. Schönthaler

Kurzporträt

Prof. Karl E. Schönthaler war und ist seit 1967, also fast 50 Jahre, mit dem Thema „Rasen" befasst, primär von der wissenschaftlichen Seite her, aber immer auch mit starkem Praxisbezug. Prof. Schönthaler war von 1964 bis 2007 an der Wiener Universität für Bodenkultur im Bereich Landschaftsplanung mit dem Schwerpunkt Rasenforschung tätig. Dabei wurden alle Bereiche angesprochen: vom Hausgarten über öffentliches Grün, Straßen- und Autobahnböschungen, Sportplätze, Golfplätze bis hin zu Dachbegrünungen. 25 Jahre lang war Prof. Schönthaler Vortragender bei der Greenkeeper-Ausbildung (Golfplatzpfleger) und 35 Jahre lang auch als Gerichtssachverständiger tätig.

Bei Garten denke ich an ... das Paradies
In meinem Garten wächst ... auch viel „Unkraut"
Meine liebste Jahreszeit ... nur kein Winter (habe ich für mich abgeschafft, denn ich lebe von Oktober bis April nahe dem Äquator)
Meine schönste Kindheitserinnerung zum Thema Garten ... des Nachbarn Kirschen
Meine schönste Erinnerung / mein schönstes Erlebnis im Garten ... Marillen, wie es sie nicht mehr gibt
Gartenarbeit ist für mich ... beste Entspannung
Das liebste und das lästigste Tier in meinem Garten ... Fische und Kolibris; Ameisen, die in einer Nacht einen großen Strauch völlig kahl fressen
Die liebste und die lästigste Pflanze im Garten ... Maracuja; einige extrem wuchernde und dornige Wolfsmilcharten
Wenn Sie sich einen Gartenwunsch erfüllen könnten, was wäre das? habe keinen, bin diesbezüglich wunschlos
Wildwuchs oder auf den Millimeter genau ... (Wie wild oder genau muss ein Garten für Sie sein?) naturnahe, aber lebendige Vielfalt, aber nicht Wildnis
Gehört ein Haus zum Garten oder ein Garten zum Haus? die Einheit ist das Maß aller Dinge
Der schönste Garten ist ... wenn Bewohner, Haus und Garten eins sind
Wer hat den schönsten Garten? ich kenne viele einfach umwerfende, englische Staudengärten
Ich freue mich vor allem auf ... alle Früchte aus dem Garten

Andrea Heistinger

Andrea Heistinger

Kurzporträt

Andrea Heistinger schreibt Bücher und Kolumnen übers biologische Gärtnern und berät Menschen, Firmen und öffentliche Auftraggeber. Ihre berufliche Tätigkeit als freie Agrarwissenschafterin wurzelt in ihrer Vergangenheit: aufgewachsen am Bauernhof der Großeltern am Land und in der Stadt in der Wohnung der Eltern. Andrea Heistinger lebt seit einigen Jahren mit ihrer Familie in Schiltern (Niederösterreich). Für ihre Bücher arbeitet sie eng mit den GärtnerInnen des Vereins Arche Noah zur Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt zusammen. Der Kern ihrer Tätigkeit ist das Zusammentragen von Erfahrungswissen zum biologischen Gartenbau und zum Selbstversorger-Garten. Eine wichtige Basis für ihre Tätigkeit sind ihre Ausbildungen: Das vielfältige Studium der Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur (Wien), eine Ausbildung zur systemischen Beraterin und die vielen lehrreichen Begegnungen mit Menschen, die seit vielen Jahrzehnten gärtnern.

Bei Garten denke ich an ... Selbstversorgung, Freiraum, Rückzugsort, buntes Leben, Vogelgezwitscher und das Zirpen der Grillen
In meinem Garten wächst ... viel Essbares
Meine liebste Jahreszeit ... Herbst, die Zeit zum Ernten
Meine schönste Kindheitserinnerung zum Thema Garten ... das Erdbeer-Naschen im Garten meiner Großmutter im Salzkammergut
Meine schönste Erinnerung / mein schönstes Erlebnis im Garten ... die Smaragd-Eidechse, die mir auch heute über den Weg gelaufen ist
Gartenarbeit ist für mich ... meist erholsam, selten anstrengend und immer eine willkommene Abwechslung zur Computer-Arbeit
Das liebste und das lästigste Tier in meinem Garten ... unsere Hühner und die seltenen Gottes-Anbeterinnen; auch das sind die Hühner, wenn sie in unseren Gemüsegarten kommen
Die liebste und die lästigste Pflanze im Garten ... Pfingstrose; Quecke
Wenn Sie sich einen Gartenwunsch erfüllen könnten, was wäre das? ausreichend Regen und ein Gewächshaus
Wildwuchs oder auf den Millimeter genau ... (Wie wild oder genau muss ein Garten für Sie sein?) Ordnung und Chaos gehören im Garten zusammen
Gehört ein Haus zum Garten oder ein Garten zum Haus? bei uns gehört der Garten zum Haus, er ist das erweiterte Wohnzimmer
Der schönste Garten ist ... der Schaugarten der Arche Noah in Schiltern, Niederösterreich
Wer hat den schönsten Garten? der Verein Arche Noah in Schiltern, Niederösterreich
Ich freue mich vor allem auf ... den Regen, den das Frühjahr bringt

Baron Robert von Süsskind

Baron Robert von Süsskind

Kurzporträt

Baron Robert Freiherr von Süsskind hat seit 1978 in nunmehr 7. Generation Schloss Dennenlohe (Deutschland, in der Nähe von Nürnberg) übernommen und seine Liebe für die „Gärtnerei" vor fast 20 Jahren entdeckt. Seit 1990 arbeitet Baron von Süsskind nahezu täglich an der Gestaltung des Rhododendronparks. Seit 2004 wurde unter seiner Federführung der neue Landschaftspark auf Schloss Dennenlohe geplant und seit Juli 2006 verwirklicht. Der Park kann täglich von April bis Ende Oktober von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden und bietet außerdem an vielen Terminen eine zauberhafte Kulisse für verschiedene Veranstaltungen. Baron von Süsskind führt selbst interessierte Gruppen durch seinen Park. Seine Interessen liegen auch in der ökologischen Bewirtschaftung ohne Düngen.

Bei Garten denke ich an ... Leben ständig im Wechseln, neue Eindrücke, neue Pflanzen, neue Ideen
In meinem Garten wächst ... alles, aber oft erst nach Jahren an der für mich „richtigen" Stelle
Meine liebste Jahreszeit ... Frühjahr
Meine schönste Kindheitserinnerung zum Thema Garten ... durch die ausgewachsenen Spargelbeete laufen und die filigranen Blätter am Gesicht entlangstreifen spüren
Meine schönste Erinnerung / mein schönstes Erlebnis im Garten ... die Fertigstellung meines persischen Gartens und das stetige Weiterbauen im Park
Gartenarbeit ist für mich ... Entspannung; die Hände in der Erde zu haben, heißt für mich „geerdet zu sein"
Das liebste und das lästigste Tier in meinem Garten ... Eidechse; Wühlmaus
Die liebste und die lästigste Pflanze im Garten ... Rhododendron; Giersch
Wenn Sie sich einen Gartenwunsch erfüllen könnten, was wäre das? Schloss Dennenlohe in 20 Jahren
Wildwuchs oder auf den Millimeter genau ... (Wie wild oder genau muss ein Garten für Sie sein?) Ein Garten muss beides bieten, im Kontrast liegt die Spannung
Gehört ein Haus zum Garten oder ein Garten zum Haus? ein Haus zum Garten
Der schönste Garten ist ... in voller, ständig wechselnder Blüte und doch pflegeleicht
Wer hat den schönsten Garten? für mich ist mein Garten der schönste, aber es gibt viele phantastische Gärten
Ich freue mich vor allem auf ... die Entstehung eines neuen Gartens, wenn ein neuer Raum im Landschaftspark Dennenlohe Gestalt annimmt, langsam wächst und entsteht

Caroline Géneau

Caroline Géneau

Kurzporträt

Seit meiner Kindheit liebe ich Gärten und Gartenarbeit. Bereits im Alter von fünf Jahren wartete ich mit meinen Großeltern zusammen mit Spannung auf die erste Radieschenernte oder die ersten Maiglöckchen! Später hatte ich eine intensive Phase, in der ich mich für „Englische Gärten“ interessierte. Ich suchte in Baumschulen nach geeigneten Stauden für den Garten meiner Eltern.

Auch im Studium folgte ich meiner Leidenschaft: Ich machte den Master in Botanik und Zoologie sowie in Ökologie. Anschließend hängte ich noch ein Studium zum Gartenbauingenieur an. In dieser Zeit konnte ich vielfältige Erfahrungen im königlichen Obst- und Gemüsegarten von Versailles sammeln. Da ich schon immer Freude daran hatte, meine Kenntnisse und Entdeckungen mit anderen zu teilen, ergaben sich die folgenden Schritte – eine Lehrtätigkeit im Bereich des Gartenbaus, später die Arbeit als Journalistin – praktisch wie von selbst: Ich war 26 Jahre lang Mitglied der Redaktion von „Mon Jardin et Ma Maison“ („Mein Garten und Mein Haus“; ein sehr angesehenes französisches Garten-Magazin), 14 Jahre davon als Chefredakteurin. Im Radio habe ich als Talkgast Tipps für die Gartenarbeit gegeben. Auch als Jurorin bei verschiedenen Blumen- und Gartenfesten war ich bereits aktiv. Im Sommer 2014 habe ich beschlossen, „das Weite zu suchen“ und in einer ländlichen Gegend am Meer neue Energie zu tanken, sodass ich den Kopf frei habe, um meine Erfahrung, mein Wissen und meine Leidenschaft weiterzugeben.

Bei Garten denke ich an ... ein Raum der Freiheit, Kreativität und Bescheidenheit
In meinem Garten wächst ... alles, was sich am Meer wohlfühlt und den Wind und die salzhaltige Luft mag
Meine liebste Jahreszeit ... der Frühling, aber auch der Sommer und Spätsommer
Meine schönste Kindheitserinnerung zum Thema Garten ... das Ernten der ersten Karotten und Radieschen in meinem ersten Gemüsegarten (als 5-Jährige)
Meine schönste Erinnerung / mein schönstes Erlebnis im Garten ... wenn wächst, was ich gesät habe
Gartenarbeit ist für mich ... eins mit der Natur sein
Das liebste und das lästigste Tier in meinem Garten ... die Vögel, die die Gartenarbeit mit ihrem Gezwitscher begleiten. Weniger schön: die Schnecken
Die liebste und die lästigste Pflanze im Garten ... am nützlichsten sind die Kräuter (Thymian, Minze). Ich habe das Glück, dass es bei mir keine stark wuchernden Pflanzen gibt. Und diejenigen, die sich bei mir nicht wohlfühlen, werden auch nie besonders gehegt (ich denke da an Pflanzen, die immer sehr viel Wasser brauchen – ich gieße nur äußerst sparsam; Pech, wenn sie sich nicht anpassen)
Wenn Sie sich einen Gartenwunsch erfüllen könnten, was wäre das? ein „Naturteich"
Wildwuchs oder auf den Millimeter genau ... (Wie wild oder genau muss ein Garten für Sie sein?) Wenn man an der wild wachsenden Vegetation nichts ändert, ist das ja kein Garten mehr, sondern einfach Natur! Ich beschränke mich auf das Beschneiden der Sträucher, die meinem Garten Struktur verleihen. Und ich mähe natürlich den Rasen, damit der Garten insgesamt ordentlich aussieht. Außerdem pflege ich die Einfassungen der Beete mit mehrjährigen Pflanzen, damit diese besser zur Geltung kommen. Ich finde, ein ordentlicher Garten strahlt Ruhe aus.
Gehört ein Haus zum Garten oder ein Garten zum Haus? Der Garten ist das Schmuckstück des Hauses, gehört also zum Haus
Der schönste Garten ist ... der Garten, in dem man sich zu jeder Jahreszeit wohlfühlt
Wer hat den schönsten Garten? derjenige, der darin glücklich ist
Ich freue mich vor allem auf ... die Pflanzen, die zuverlässig jedes Jahr wachsen und blühen

Manfred Putz

Manfred Putz

Kurzporträt

Ing. Manfred Putz ist langjähriger Geschäftsführer der Tiroler Obst- und Gartenbauvereine, Geschäftsführer der Tiroler Baumwärter und Chefredakteur der Fachzeitschrift "Grünes Tirol". Die Unterstützung der 113 Obst- und Gartenbauvereine in Tirol (Österreich) liegt ihm am Herzen. Seine Fachgebiete sind die Garten- und Grünflächengestaltung, Beeren- und Siedlerobstbau, die Baumwärterausbildung sowie die Beratung im Haus- und Siedlergarten. Manfred Putz ist auch allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Nachbarschaftsrecht. Hier geht es auch um Bäume und Sträucher an der Grundstücksgrenze.

Bei Garten denke ich an ... Erholung und Ruhe
In meinem Garten wächst ... Rosen, auch Pfingstrosen, Rittersporn, Beerensträucher, Ziersträucher und ein Obstbaum
Meine liebste Jahreszeit ... Frühjahr
Meine schönste Kindheitserinnerung zum Thema Garten ... wenn ich meinem Vater bei der Arbeit geholfen habe
Meine schönste Erinnerung / mein schönstes Erlebnis im Garten ... die Gartenarbeit mit meinem Vater
Gartenarbeit ist für mich ... ein Hobby
Das liebste und das lästigste Tier in meinem Garten ... Vögel; streunende Katzen
Die liebste und die lästigste Pflanze im Garten ... Rosen; Giersch
Wenn Sie sich einen Gartenwunsch erfüllen könnten, was wäre das? einen schönen Schwimmteich
Wildwuchs oder auf den Millimeter genau ... (Wie wild oder genau muss ein Garten für Sie sein?) eine wilde Ecke kann mein Gaten schon besitzen, ansonsten liebe ich die Ordnung
Gehört ein Haus zum Garten oder ein Garten zum Haus? ein Garten zum Haus
Der schönste Garten ist ... der eigene
Wer hat den schönsten Garten? schwierig, es gibt viele schöne Gärten
Ich freue mich vor allem auf ... den Tag der offenen Gartentür 2015 in Tirol
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